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AllgemeinBearbeiten

Als Bergbauflotte bezeichnet man im prinzipiell jeden Konvoi von Schiffen, die im Zusammenhang mit dem Bergbau unterwegs sind. Im engeren Sinne ist damit jedoch die orbitale Förderflotte der Federal Space Mining Corporation gemeint, welche innerhalb der Föderation quasi das Monopol auf die Förderung von Rohstoffen aus dem Orbit eines stellaren Körpers hat.


Aufbau und HierarchieBearbeiten

Die Bergbauflotte ist direkter Bestandteil der obigen FSMC, wird aber von einem eigenen Direktorat geleitet, das man weitgehend mit der Admiralität der Sternenflotte vergleichen kann. Die eigentlichen Schiffsbesatzungen sind wie in der zivilen Raumfahrt üblich pseudomilitärisch mit stark "komprimierter" Hierarchie organisiert, wobei eine komplett einheitliche Uniform nicht existiert, sondern lediglich obligatorische Schulterklappen auf der frei wählbaren Jacke den Status des Crewman anzeigen:

Bergbauflotte b
Der selten verliehene Sonderposten des "First Lieutenants" ist langjährigen Lieutenants (Abteilungsleitern) vorbehalten, die noch nicht zum Ersten Offizier befördert werden können oder wollen. Sie nehmen somit für alle sichtbar den Posten des Zweiten Offiziers ein, sofern sie nicht als Chefingenieure im Maschinenraum tätig sind.


Ausrüstung und FördermethodenBearbeiten

Die orbitalen Förderschiffe der Excavator-Klasse ("excavator" wörtl. für "Bagger") beruhen auf den Personentransportern der Istanbul-Klasse und sind in ihrer Formgebung am ehesten als Riesen-Runabouts von 340 Metern Länge zu bezeichnen. Wie alle anderen Schiffe der Bergbauflotte auch (Frachter, kleinere Erkundungs-Schiffe und Flaggschiffe) zeichnen sie sich durch eine grellrot-metallische Hüllenlackierung aus, die an die alten vulkanischen Schiffe des 21. und 22. Jahrhunderts erinnert.

Jedes größere Schiff hat eine Besatzung von 80 Mann; für die Förderung kommt nach einem gründlichen Oberflächen- und Tiefenscann mittels Bohrsonden der nach unten gerichtete Bohrphaser zum Einsatz, dessen maximale Energieleistung dem Äqivalent eines Typ-X-Phasers der Sternenflotte entsprechen kann. Anders als letzterer ist der Spezialphaser direkt mit den Transportern des Förderschiffs gekoppelt und vermag nach Bohren eines Einstiegs-Schachts die in Reichweite befindlichen Rohstoffe direkt in die Frachträume zu beamen. Da durch diese Methode die geologische Stabilität eines Planeten gefährdet werden kann, ist sie nur bei unbewohnten Exemplaren, meist nur Asteroiden und Planetoiden erlaubt, und selbst diese müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um für eine Förderung aus dem Orbit geeignet zu sein.

Weitergehende AktivitätenBearbeiten

Das zweite Standbein der Bergbauflotte ist die gelegentliche Durchführung wissenschaftlicher Expeditionen von meist geologischer und archäologischer Natur. Darüber hinaus organisiert sie auch diplomatische Empfänge auf der mittleren und unteren Ebene, d.h. sie trifft sich mit den planetaren Bergbaugilden inner- und zum Teil auch außerhalb der Föderation. Speziell zu diesem Zweck betreibt sie zwei eigene repräsentative Flaggschiffe, die SS Red James und die SS Putin Antonov.

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