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Kompass-Himmelblau.png

Satyr-Kompass für die Geschichte Himmelblau

Himmelblau, 01/2412 ist die 29. Geschichte aus der Reihe DA GEDACHTE EIN ZWEITER DES SATYRS. Sie wurde im Januar 2017 veröffentlicht.

Erzählt wird, wie sich die SATYR gegen drei Jem'Hadar-Jäger und einen Schlachtkreuzer zur Wehr setzen muss..

LeseprobeBearbeiten

[...] Die Präsenz der Satyr war gebieterisch.

»Sie schwebte vis-à-vis mit dem zweiten Jäger. Die Warp-Gondeln mit den rot leuch­tenden Bussard-Kollektoren – das muss zornig ausgestehen haben. Diese frei­stehenden Bauteile zeugten nicht von Verwundbarkeit, nein, sie wurden dem anderen Schiff wie zum Zeichen des eigenen Selbstbewusstseins entgegengestreckt.« Der Jäger setzte der Ruhe ein Ende. Er beschleunigte. Schon schossen die Jem’Hadar den ersten Polaron-Strahl ab. Der Bug der Untertassensektion erlitt einen erschreckenden Einschlag: In den vorderen Bereich des Decks zehn war ein dunkler Tunnel der Zerstörung getrieben worden. An den ausgefransten Rändern dieser Höhlung lösten Plamsa-leckende Leitungen Lichtgarben aus. Notkraftfelder akti­vierten sich automatisch und schützten die angrenzenden Korridore. Doch die Wir­kung, als ruhte das Schiff in sich selbst, blieb bestehen; der Strahl hatte die mächtige Masse vollkommen gerade getroffen. »Unsere Satyr aber spuckte Torpedos aus, wütend, rasend, geifernd, als mani­festiere sie die vertierten Gedanken derer, die das All befuhren, um zu kämpfen.« Ein rötlicher Blitz erschien vor der vorderen Torpedorampe. Erst eine halbe Se­kunde später war zu sehen, wie die fünf in dichter Folge abgefeuerten Photonen­torpedos sternförmig auseinanderstrebten. Sie trafen den Jäger in voller Breite. Während die zweite Fünfer-Salve einschlug, erwiderte das Jem’Hadar-Schiff noch das Feuer; bei der dritten war es schon kampfunfähig. Das Außenteam hatte sich aus der Deckung gewagt. Die Crewmen beobachteten die Schlacht am Himmel. Sie sahen die Satyr weit zur Rechten, von links kommend verlor der Jäger, vor Explosionen nur so funkelnd, an Tempo. Das kleine Schiff kipp­te leicht zur Seite und verlor an Höhe. Trotz der Entfernung war es für den Ersten Offizier deutlich zu erkennen: Es stürzte ab. Panik erfasste ihn. Es würde auf den Planetoiden niedergehen und sich in einen Feuerball verwandeln, der die Oberfläche im Umkreis von vielen hundert Metern verbrennen konnte. Mehr denn je fühlte er sich auf dieser öden Welt wohl wie ein Gefangener. Er fasste sich an die Hüfte: Schmerzen, die beim Anblick des Sternenflottenschiffs wie weggeflogen gewesen waren, durch­zuckten ihn jetzt wahrscheinlich heftiger denn je. Die Satyr feuerte weiter, obwohl sie den Sieg längst errungen hatte. Unter dem Dauer­beschuss der Phaser verlor das stürzende Schiff an Kontur. Es begann zu glühen, der Sinkflug verflachte. Der Einschlag des Absturzes war so stark, dass der Erste Offizier für einen Moment glaubte, die beiden Planetoiden-Teile wären zusammengestoßen. Der Commander schaute in die Höhe: Der Koloss, am Rand, wo Licht auf ihn fiel, selbst weiß wie der Stein zu seinen Füßen, schob sich noch immer über sie hinweg. Die Satyr war ver­schwunden. Der Commander schaute nach unten: Unter seinen Stiefeln zogen im Staub Erschütterungswellen vorüber. Die Oberfläche zersetzte sich, der Boden sah wie eine alte, weiß gestrichene Leinwand aus, bei der man im Zeitraffer miterleben konnte, wie sich Craquelé bildete. Das Jem’Hadar-Schiff hatte sich noch nicht voll­ends aufgelöst, denn es raste als bernsteinfarbener Kugelblitz vor dem Horizont über die Ebene hinweg. »Nun passierte etwas, mit dem niemand gerechnet hatte. Merkwürdig: Ich denke erst jetzt darüber nach, was anders gekommen wäre,hätte es dort dieses Phänomen nicht gegeben.«

HandlungBearbeiten

Bert Guttapercha befindet sich in hohem Alter und in scheinbar nicht guter Verfassung in einem Sanatorium und wird von den Ärtzen Sophi Gér und Gaël Solange betreut. Er berichtet ihnen, wie die SATYR gegen drei Jem'Hadar-Jäger und ein -Schlachtschiff kämpft.

Da Guttapercha zur Zeit des Dominion-Krieges noch nicht Captain der SATYR war und das Schiff selbst auch an keinen Kampfhandlungen teilgenommen hat, können sich die Ereignisse jedoch nicht so zugetragen haben, wie Guttapercha sie berichtet.

InterpretationBearbeiten

Die Folge bedient eher klassischer Action-Wendungen. Die Handlungen werden immer wieder durch Nebenbemerkungen in einen kritischen Kontext gerückt.

Folgen-DownloadBearbeiten

Himmelblau, 01/2412 als PDF-Datei


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Weißgrau, 12/2407 keine weitere Folge vorhanden

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