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HandlungBearbeiten

Wie der Titel bereits erahnen lässt, dreht sich diese Roman-Reihe um die berühmte und viel zitierte, aber leider nur selten gezeigte Trainings- und Bildungsinstitution der Sternenflotte - und ihrer Kadetten. Die Geschichten sind dabei eindeutig mehr Charakter- als Plot-Orientiert, und beschreiben den Werdegang von acht sympathischen Außenseitern, die aus den verschiedensten Regionen des Alpha-Quadranten stammen, und im Jahr 2396 auf der Sternenflotten-Akademie nicht nur sich selbst, sondern auch zusammenfinden, um gemeinsam den harten Weg des Erwachsenwerdens und des Studiums zu beschreiten. Die teils heiteren, teils nachdenklichen Geschichten beschreiben dabei ihre Träume, Ziele, ihre Erfolge, aber auch ihre Niederlagen. Denn anders als in den meisten FF-Serien, haben die jungen Kadetten nur einen Gegner: sich selbst. Um zur finalen Grenze vorstoßen zu können, müssen sie erst herausfinden, wer sie wirklich sind - um anschließend über sich hinauszuwachsen.



RomaneBearbeiten

Jedes Jahr zieht die Sternenflotten-Akademie in San Francisco viele der begabtesten und ehrgeizigsten jungen Leute in der Föderation an. Sie kommen aus allen Winkeln des Alpha-Quadranten, von Hunderten von Welten, und etlichen Spezies, um sich für die Herausforderungen der finalen Grenze vorzubereiten. Dies ist ihre Geschichte...


Star Trek: Starfleet Academy - BeginningsBearbeiten

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Gezeichnet von traumatischen Erlebnissen nach ihrem Absturz auf der trostlosen Eiswelt Frigoria, wird der 16-jährigen Sha'Nyn Bartez klar, dass sie vor ihrem Erbe nicht länger fliehen kann. Ständig im Clinch mit sich, der Welt und vor allem ihren berühmten Eltern, entschließt sie sich wiederwillig zum Besuch der Sternenflotten-Akademie. Doch weder der Bekanntheitsgrad ihres Vaters, noch ihr rebellisches Verhalten, machen es ihr besonders leicht, sodass sie schon kurz nach ihrer Ankunft in eine Schlägerei verwickelt wird und sich erste Feinde schafft. Kurz davor das Studium frustriert hinzuschmeißen, müssen Sha'Nyn und die anderen Kadetten - der genetisch mutierte Tiger Wotan, der verwirrte Vulkanier Yoko, die begriffslahme Pakled Cera und die aufbrausende Tala - an einem Strang ziehen, als die Routineuntersuchung eines alten Artefaktes von Frigoria plötzlich in einer Katastrophe mündet, und sich herausstellt, dass Sha'Nyn mehr als nur Relikte ins Zentrum der Sternenflotte gebracht hat: nämlich die Zerstörer einer ganzen Zivilisation...

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Star Trek: Starfleet Academy - TensionBearbeiten

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Tension - Cover

Das Leben meint es gut mit Tala Era’Noor (sh)Aqbaar, andorianische Kadettin der Sternenflotten-Akademie. Seit dem Frischling-Sommer sind vier Monate vergangen und inzwischen haben sie und ihre Freunde sich weitestgehend eingelebt und an den Akademie-Alltag gewöhnt. Mehr noch: für Tala hat sich der erste Schritt Richtung eigenes Kommando vollzogen, da man ihr die Führung über ihre eigene Staffel anvertraute. Doch das Glück währt nur kurz. Schlechte Nachrichten aus der Heimat kündigen einen Bruch zwischen Andoria und der Föderation an, und ein rassistischer vulkanischer Soziologe nutzt die Gunst der Stunde, um auf dem Campus weiter Öl ins Feuer zu gießen. Um seine volksverhetzende Rede zu verhindern, stellt Tala Demonstrationen auf die Beine, aber es ist ausgerechnet der Vulkanier und ihr eigenes Staffelmitglied Yoko, der ihr in den Rücken fällt und die Redefreiheit des Rassisten verteidigt. Schon bald ist der gesamte Campus gespalten und für die Kadetten der Akademie beginnt ein Kampf der Überzeugungen um Zensur, Redefreiheit, Rassismus und Loyalität – ein Kampf, der in einem verheerenden Bombenattentat zu münden droht...

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HauptcharaktereBearbeiten

Die Charaktere sind immer der Dreh- und Angelpunkt einer Geschichte, und in den Starfleet Academy-Romanen ist das nicht anders. Den Fokus auf eine Gruppe junger Menschen zu legen, die ihre Ausbildung zu einem besseren Offizier, ja vielleicht sogar zu einem besseren Menschen, gerade erst beginnen, hat einige Vorteile. So weisen die Charaktere sehr viel mehr Kanten auf, als man es von Sternenflotten-Offizieren erwartet. Ihre Aktionen sind persönlichkeitsbezogener - Sie treffen nicht immer die richtigen Entscheidungen und machen Fehler; aber die wichtige Sache ist, dass sie immer versuchen das richtige zu tun, und nie aufgeben. Identifikationsfigur ist dabei vor allem die ungestüme Shan Bartez, aus deren Sicht die meisten Geschichten erzählt werden - obwohl sie nicht die Anführerin der Protagonisten-Gruppe ist. Diese Rolle geht mit Andorianerin Tala erstmals an einen außerirdischen Charakter.


Sha'Nyn "Shan" BartezBearbeiten

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Als Nachwuchs zweier lebender Sternenflotten-Legenden, leidet die sechzehn-jährige Sha'Nyn an der Furcht, in den gewaltigen Fußstapfen ihrer Eltern - allen voran ihres Vaters - zu versinken. Im verzweifelten Versuch einen eigenen Platz im Leben zu finden, erwies sich Sha'Nyn daher schon in jungen Jahren als clevere, aber aufmüpfige und unbändige Rebellin. Sie stahl nicht selten das private Shuttle ihres Vaters, um ihrem Bartez-Dasein zu enftliehen, und ihre Autonomie auf Abenteuern zu beweisen, die sich fast immer um archäologische Relikte drehen, von denen sie begeistert ist, seit sie mit sechs Jahren auf Vulkan einen seltenen Schmuck-Stein gefunden hat. Als sie jedoch bei einem dieser Ausflüge auf der Eiswelt Frigoria strandet, und erst nach über einer Woche halb erfroren, hungrig udn vom Überlebenskampf gegen Raubtiere schwer verletzt zurück in die Zivilisation gelangt, haben die zurückliegenden Erfahrungen einen tiefen Eindruck bei Sha'Nyn hinterlassen. Ihr wird klar, dass sie ihre Abstammung nicht verläugnen kann, und lässt sich - sehr zu ihrem eigenen Verdruß - von ihren Eltern dazu überreden, sich der Sternenflotten-Akademie anzuschließen.


Sha'Nyn ist clever und gewitzt - aber auch sehr Vorlaut und zu sehr von sich selbst überzeugt. Sie lässt sich nicht gerne etwas sagen, neigt zur Sturheit und schreckt auch nicht vor dem Einsatz ihrer Fäuste zurück, sollte man sie ungerecht behandeln. Ihre größte Leidenschaft ist das Studium untergegangener Kulturen, fremden Bräuchen, das Erlernen neuer Sprachen und die Beschäftigung mit den kleinen und großen Geheimnissen des Lebens. Auch wenn es nicht immer leicht ist, mit ihrer Direktheit umzugehen, so ist Sha'Nyn doch vor allem eine grundehrliche, loyale Person.


Tala Era'Noor (sh)Aqbaar
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Wie bei den Andorianern üblich, ist auch Tala das Erzeugnis einer Quadro-Ehe, bestehend aus je einem Vertreter der vier andorianischen Geschlechter. In ihrem Falle war die Zeugung allerdings mehr oder weniger nur eine Zweckmäßige, da Tala das Wunschkind von nur einem Elternteil war - nämlich der ehemaligen Sternenflotten-Kommandantin Talera. Sie zog ihre Tochter alleine und mit viel Liebe auf, wodurch sich im Laufe der Jahre ein äußerst starkes Band zwischen Mutter und Tochter entwickelte - was Talas seit ihrer Kindheit geäußerten Wunsch erklärt, unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutterr treten und Captain ihres eigenen Sternenflotten-Schiffes werden zu wollen.


Tala wurde in den Tharan-Bergen geboren und ist somit selbst für andorianische Verhältnisse, eher kältere Gefilde gewöhnt und reagiert nicht gut auf Hitze. Sie ist überzeugt davon, im Kindesalter dem Glikar'do begegnet zu sein - einer Art Teufel, der sie aber verschonte, was Tala zum Glauben veranlasst, ein besonderes Schicksal zu haben. Mit dem Umzug in die Hafenstadt kam sie auf eine andere Schule, wo sie in Kampf- und Verteidigung unterrichtet wurde, und ein besonderes Talent im Einsatz des Sonarschreis zeigte, der ihr den Shuralan Atlirith-Preis eingebracht hätte, wenn sie auf jener Schule geblieben wäre. Stattdessen bewarb sie sich auf der Sternenflotten-Akademie und besuchte zur Überbrückung der Zeit bis zum Erreichen des Mindestalters für einige Monate im Rahmen eines Austauschprogramms die klingonische Heimatwelt.


Tala ist leidenschaftlich und zielstrebig; sie weiß, was sie will - und das ist nicht weniger, als das Kommando über das größte Schiff der Sternenflotte. Die unter der Oberfläche schlummernde Wildheit, die jeden Andorianer auszeichnet, lässt Tala jedoch nicht kopflos werden, auch wenn sie einem Kampf, zur kultivierung ihrer Fähigkeiten, niemals abgeneigt ist. Tala steht zu ihren Freunden, und denen, die sie als würdig empfindet in jeder Situation bedingungslos bei, ganz gleich, wie die Konsequenzen aussehen mögen.


Durkin
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Das uns bekannte Multiversum zeichnet sich laut Aussage eines gewissen Tellariten, durch genau zwei geschichtliche Highlights aus: Erst kam der Urknall. Und dann kam Durkin. Wie es bei den meisten Tellariten der Fall ist, wurde auch er in einer Sechser-Gruppe geboren und von seiner Mutter zusammen mit anderen Weibchen und deren Nachwuchs großgezogen. Für gewöhnlich wird der männliche Nachwuchs nach fünf Jahren entwöhnt und in die Arbeitswelt entlassen. Durkin jedoch erwies sich als redegewandter Nesthocker, und blieb bis zu seinem sechsten Lebensjahr in der Gruppe.


Aufgrund seines besonderen Talents, jede Diskussion mit wasserdichter Rhetorik und eines pompösen Auftretens für sich zu gewinnen, wurde schnell klar, dass eine politische Karriere genau das Richtige für den selbstbewussten Durkin wäre. Anstatt eine Karriere auf Tellar anzustreben, entschied er sich jedoch, die seiner Meinung nach in jeder Hinsicht perfekte Lebensart und Denkweise der Tellariten ins All hinauszutragen, und die Sternenflotte mit seiner Meinung zu bereichern.


Durkin ist ein überaus patriotischer und maßlos von sich selbst und seinem ganzen Volk überzeugter Bursche, der sich schnell aufplustert und jede Art von Konfrontation - sei es eine körperliche, oder eine Verbale -, mit verbissener Freude begrüßt. Trotz - oder gerade wegen - seiner aufbrausenden Art und seines Stolzes, ist Durkin der ideale Teamkamerad. Obwohl er oft seine eigenen Freunde in den Wahnsinn treibt, da alle Formen der Höflichkeit bei den Tellariten als Beleidigung angesehen wird, ist er dennoch immer sofort zur Stelle, wenn es Ärger, oder eine heikle Aufgabe zu lösen gibt, und prischt stets nach vorn, um alle Anwesenden durch seinen tatkräftigen Einsatz daran zu erinnern, was für starke, robuste, und kluge Wesen die Tellariten sind... was eigentlich nicht der Fall ist. Tatsächlich ist Durkin - wie die meisten Tellariten - extrem Kurzsichtig und nicht besonders Schnell. Dennoch macht er jede Benachteiligung durch die Pure Kraft seines Willens wieder wett. Er benötigt zur Wärmeregulierung ein regelmäßiges Schlammbad und scheuert sich gerne an Bäumen. Hunde betrachtet er als Delikatesse, womit er bei den meisten Leuten auf wenig Verständnis stößt.


YokoBearbeiten

Als Kinder eines Diplomatenpaares, das seit 2301 im außerirdischen Konsulat auf der Erde
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tätig ist, sind Yoko und seine Schwester D'Ania in Hamburg, dem diplomatischen Zentrum der Föderation geboren worden, und in einem kleinen Vorort, der größtenteils von Vulkaniern bewohnt wird, aufgewachsen. Ihre Heimat haben die beiden nie besucht, tatsächlich neigt vor allem Yoko dazu, Hamburg als seine Heimat zu betrachten - Ungewöhnlich für einen Vulkanier ist der bemerkenswerte Patriotismus, den er der Hafenstadt entgegen bringt.


Yoko ist durch und durch Wissenschaftler und Diplomat; er empfindet selten größere Befriedigung, als in jenen Momenten, in denen er sich in neue Konzepte einlernen kann, die er mit Logik und messerscharfem Sachverstand analysiert. Da er obendrein aufgrund seiner strikt pazifistischen und friedliebenden Lebenseinstellung praktisch die Verkörperung des Sternenflotten-Ideals darstellt, dass er aus vollem Herzen auslebt, war es nur logisch, dass er sich bei der Akademie einschreiben würde, um mit seinen Fähigkeiten und Ansichten das Allgemeinwohl zu unterstützen.


Seine Bewerbung wurde bereits im Jahr 2395 aufgrund außerordentlicher Ergebnises in den Leistungstests akzeptiert - dennoch verschob er den Eindritt um ein Jahr nach hinten, um ein privates Projekt über das Studium der vulkanischen Geistestechniken beenden zu können. Er war so sehr über das Konzept vom friedlichen Aufbau von Brücken zwischen intelligenten Lebensformen mithilfe der Gedankenverschmelzung fasziniert, dass er die möglichen Gefahren - immer war er nicht auf Vulkan gescholt worden - ignorierte, und übermütig wurde. So kam es zu einer für beide Parteien verheerenden Geistesverschmelzung mit einem phylosianischen Beamten des öffentlichen Dienstes, der seine Fähigkeiten aber völlig überforderte. Er war auf die verworrenen Gedankengänge des Beamten nicht vorbereitet und beide erlitten einen geistigen Schock. Yoko leidet noch immer an den Spätfolgen, die nur langsam abklingen. Daraus resultiert, dass er oft verwirrt und irgendwie durcheinander wirkt, als wäre er geistig nie so ganz da, wo er sein sollte. Dennoch verbirgt sich in ihm immer noch ein genialer Verstand - man muss nur die Geduld aufbringen, darauf zu warten, dass er durchblitzt.


Galak Arsamandi
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Prinz Galak Arsamandi ist der einzige Sohn der orsorianischen Herrscherfamilie und somit der rechtmäßige Erbe über den Thron. Leider steht es um das kleine Reich, über das er eines Tages herrschen soll, ganz und gar nicht gut. Es werden immer weniger
männliche Nachkommen geboren - und viele davon sind auch noch unfruchtbar. Laut den ersten Hochrechnungen, werden die Orsorianer in weniger als zehn Generationen praktisch ausgestorben sein - eine schockierende Wahrheit, die der König vor dem Volk verbirgt. Da alle Orsorianer mehr Genießer und Künstler denn Wissenschaftler und Arbeiter sind, steht ihnen schlicht nicht das Know-How zur Verfügung, eine medizinische Lösung dieses Problems zu finden. In seiner Verzweiflung hat sich der Imperator dazu entschlossen, die Neutralität seines in sich gekehrten Reiches zu opfern, um Kontakte zu knüpfen, die zur Rettung seines Volkes beitragen könnten. Man verspricht sich dazu Großes von der Föderation, deren Wissenschaftler und Ärzte im gesamten Quadranten einen beispiellosen Ruf genießen. Aufgrund der obersten Direktive sind ihnen jedoch die Hände gebunden. Da sich das orsorianische Reich in einer für die Föderation strategisch nicht uninteressanten Position befindet, ist das Flottenkommando natürlich an einem Beitritt Orsorias durchaus viel gelegen - beide Parteien versuchen nun die komplizierte Beitritts-Prozedur zu beschleunigen, ohne die Zweckmäßigkeit ihrer Kooperation zu sehr nach außen zu tragen - es wäre ein gefundenes Fressen für politische Gegner.


Als Zeichen des guten Willens und als erster großer Ölzweig wurde Galak daher auf die Akademie geschickt, um vor Ort auf Orsoria aufmerksam machen und gleichzeitig seinen Beitrag für die Föderation leisten zu können. Galak ist das alles andere als Recht - er ist den Pomp und die Partys des Königshauses gewöhnt. Unter Menschen zu arbeiten, die er als schwächlich empfindet, kommt einer Beileidigung seines Stolzes gleich. Dennoch widerspricht man dem Imperator nicht, sodass er sich notgedrungen fügte. Seine Sexualität lebt er bereits offen aus, auch wenn ihm noch die für männliche orsorianer typische Fähigkeit fehlt, mithilfe von psionischen Kräften das sogennante Möglichkeits-Feld aufzubauen, das ihm "viel Glück" verschafft und bei Personen in seiner direkten Umgebung zu einer Dopamin-Ausschüttung führt, wodurch sich sowohl Männer, als auch Frauen zu jedem Orsorianer hingezogen fühlen. Es ist anzunehmen, dass er diese Fähigkeit noch im weiteren Verlauf der Pubertät entwickelt.


Wotan
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Auf den ersten Blick ist Wotan ein angsteinflößendes, gefährliches Raubtier. Und a
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uf den zweiten Blick... ist er es immer noch. Erst beim dritten Blick beginnt das eigene und vor Angst völlig erstarrte Hirn langsam zu verarbeiten, dass dieses angsteinflößende, gefährliche Raubtier gerade mit warmer Stimme einige nette und erstaunlich sanftfühlig vorgetragene Worte an einen gerichtet hat, die beträchtliche Intelligenz (und Neugierde) beweisen. Tatsächlich ist Wotan - ein ehemals ganz gewöhnlicher Bengaltiger - das Ergebnis eines illegal an mehreren Tieren durchgeführten, genetischen Experiments, das von dem verstoßenen Sternenflotten-Xenobiologen Dr. Marlon Corvinus unternommen wurde. Die genauen Gründe und Umstände seiner Forschungen sind unbekannt, da sich die Akten unter Verschluss befinden. Dotkor Corvinus selbst wurde verhaftet und in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Klar ist jedoch, dass Wotan die einzige von Corvinus Schöpfungen ist, die seine Experimente sowohl unbeschadet überlebte, als auch - was ungeplant war - ein Ich-Bewusstsein und eine eigene, reichlich geschwätzige Persönlichkeit entwickelte.


Es wird zumindest gemunkelt, dass Wotan während der heißen und für die Föderation schlecht verlaufenden Phase des Dominion-Konflikts als Prototyp einer ganzen Serie von Tieren erschaffen wurde. Die Tiere sollten lediglich über rudimentäre Intelligenz, dafür aber über extreme Stärke und Schnelligkeit verfügen, um die Truppen zu unterstützen. Wie viel an diesen Vermutungen dran ist, und ob Corvinus auf eigene Faust gehandelt hat, ist unklar.


Trotz eingehender Untersuchungen von Psychologen und Ärzten, konnten bei Wotan keinerlei aggressive Tendenzen festgestellt werden - was aber nicht ganz stimmt. Wotan verfügt auch weiterhin über animalische, kämpferische Instinkte, und enorme Kraft - das Ergebnis der genetischen Aufwertung. Er hat aber selbst Angst vor dieser dunklen Seite, und versucht - ganz ein Individuum eben - einen anderen Weg einzuschlagen und sein Schicksal selbst zu bestimmen, statt auf niedere Instinke zu hören. Er wäre selbst gerne Arzt geworden, kann die Geräte aber nicht bedienen. Da Wotan ein sehr extrovertierter, und geselliger Bursche ist, entschied er sich stattdessen für eine Laufbahn in der Psychologie. Wotan ist höflich und gebildet, und hat immer ein offenes Ohr für andere.


Das GrauBearbeiten

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Bei Das Grau handelt es sich zweifellos um eines der eigenartigsten und faszinierendsten Wesen, die je die Hallen der Sternenflotten-Akademie betreten haben. Es ist vermutlich sehr alt und gehört zum Volk der Briori, die - wie man annehmen darf - aus dem Delta-Quadranten stammen. Eine Heimatwelt haben sie nicht, die Briori pflegten mit ihren Weltenschiffen Heuschreckenartig von Planet zu Planet zu reisen, bis sie die natürlichen Ressourcen aufgebraucht hatten und ein neuer Weidegrund gesucht wird. Warum sie das taten ist unbekannt. Ihr Vormarsch wurde durch die Vadwaaur gestoppt, die so lange Krieg gegen die Briori führten, bis das Volk annähernd ausgelöscht wurde. Um ihre Schiffe zu reparieren, entführten die Briori mithilfe von Subraumportalen 300 Menschen, wurde aber schließlich auch von denen bekämpft. Grau stürzte bei einem der Gefechte durch ein solches Portal, das sich hinter es schloss und nie wieder öffnete. Seitdem hat es unter Wasser gelebt und ist erst vor ein paar Jahren entdeckt und von Sternenflotten-Wissenschaftlern untersucht worden, die schließlich einen Kontakt herstellen und beträchtliche Intelligenz feststellen konnten.


Wie alle Briori kommuniziert auch Grau nur mit Gedankenübertragung, was zuweilen für seine Gesprächspartner überfordernd und sogar gefährlich sein kann. Es übermittelt nicht nur Gedanken und Eindrücke innerhalb von Sekunden, sondern auch eine reichhaltige Bandbreite an Emotionen. Grau ist lediglich 1,20 groß und geradezu lächerlich dürr. Es ist geschlechtslos, benötigt kaum Nahrung und keinen Schlaf. Knochen und Organe fehlen bei ihm. Das Blut seines Körpers wird durch Muskelkontraktionen bewegt. Seine Sinne sind um ein vielfaches schärfer ausgeprägt als bei einem Menschen. Hör- und Geruchsorgane sind miteinander verbunden, wodurch er Töne riechen und Geruch hören kann. Graus Körper befindet sich in einem Zustand beständiger, evolutionärer Anpassung. Betritt er einen Raum, in dem das Licht deaktiviert ist, entwickelt es die Fähigkeit im Dunkeln zu sehen. Wenn es sich unter Wasser befindet, wachsen Grau kiemen. Die mutagene Anpassungsfähigkeit scheint unbegrenzt, aber Grau hat selbst keine Kontrolle darüber - es handelt sich mehr um einen natürlichen Schutzreflex um das Überleben zu sichern. Grau's Metabolismus arbeitet doppelt so schnell wie der menschliche, weshalb er hyperaktiv scheint. Es bleibt weiterhin ein Rätsel, was der hochgradig intelligente, aber stille und eigenartige Grau in der Sternenflotte sucht.


Cera Regonod
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Bei Cera Regonod handelt es sich um ein Mitglied der Pakled - eine primitive, und oft sogar sehr gewalttätige Spezies, die ihre technischen Fähigkeiten nicht der eigenen technologischen Entwicklung, sondern Einflüssen höher entwickelter Zivilisationen verdankt. Dadurch sind sie auch in den Besitz von Raumschiffen gekommen, mit denen sie nicht selten Überfälle auf andere Schiffe und Planeten durchführen, um in den Besitz weiterer Technologie zu gelangen. Auf Pakled herrscht Anarchie - es gibt keine zentrale Führung und kein einheitliches Bildungssystem - es gibt lediglich eine primitive Symbol-Sprache die sich um Mythen und Geschichten dreht. Wichtige Ereignisse werden nur damit an neue Generationen weitergegeben. Ihre Gesellschaft basiert hauptsächlich auf der Vetternwirtschaft. In der Vergangenheit spielte hauptsächlich die Familie die Zentrale Rolle im Leben eines Pakled - Konfrontationen und Meinungsverschiedenheiten wurden zwar auch damals schon mit Gewalt gelöst, aber sie richtete sich niemals gegen den eigenen Stamm. Durch den Erhalt von Raumschifftechnologie und den überraschenden technologischen Sprung nach vorn hat jedoch Hab- und Machtgier Einzug in die Pakled-Gesellschaft erhalten. Kriege um Besitz und Stellung gehören heute zum Alltag.


Ceras Eltern - einfache und arme Farmer, die oft Opfer von Überfällen wurden, - beobachteten die zunehmende Gewalt auf ihrem Planeten mit großer Sorge. Um ihrer einzigen Tochter ein Leben in Angst zu ersparen, und ihr bessere Zukunftsperspektiven
zu ermöglichen, setzten sie all ihr vorhandenes (und später noch gestohlenes) Geld ein, um Kontakt zu anderen aufzunehmen und um Hilfe zu bitten. Schließlich stießen sie auf einen Sternenflotten-Diplomaten, der Mitgefühl bewies, Cera von ihrer Heimatwelt holte und ein Empfehlungsschreiben für die Akademie aufsetzte, wohlwissen, dass es die Pakled mehr als schwer haben würde.


Im Gegensatzu zu den anderen Kadetten, muss Cera im Grunde bei Null anfangen. Die einfachsten Dinge bereiten ihr Probleme - Sprache, Mathematik... Sie ist zurückhaltend, schnell eingeschüchtert und hat Probleme Dinge zu verstehen oder sich richtig auszudrücken. Sie ist ungewöhnlich stark und neigt zu Gewaltausbrüchen, wenn man sie zu sehr ärgert. Dennoch besitzt Cera ein im Grunde gutes Herz und hat den Willen es besser zu machen, als der Rest ihres Volkes.



NebencharaktereBearbeiten

In Arbeit




HintergründeBearbeiten

Der erst Starfleet Academy-Roman "Beginnings" entstand 2006 und war zunächst nur als Kurzgeschichte gedacht, explodierte aber durch einen enormen Ideenfluss und viel Spaß während den Schreibarbeiten zu einem Monstrum von etwas über 400 Seiten! Deutlicher Einflussfaktor war dabei zweifellos die Auswanderung des Autors nach San Francisco in Amerika, sah er sich doch - genau wie die Kadetten in der Geschichte - einer völlig neuen, und auch ein bisschen beängstigenden Umgebung wieder, auf direktem Weg zur Selbstfindung. Nicht zuletzt deswegen wurde schon bald mit der Idee zu einer Fortsetzung gespielt, die sich im Jahr 2010 schließlich in Form des zweiten Romans "Tension" erfüllte. Gegenwärtig wird an einem dritten Teil getüftelt, und selbst darüber hinaus existieren viele Ideen. Das Abenteuer hat also gerade erst begonnen!



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